Die Schule gratuliert Amela Mraja zum einmonatigen Deutschland-Stipendium

Auch im vergangenen Schuljahr konnte die Österreichische Schule „Peter Mahringer“ einen schönen Erfolg in der Deutsch-Olympiade am 17. März 2012 erzielen: Die drei TeilnehmerInnen unserer Schule, Orsela Dervishi, Ruama Shala und Amela Mraja, konnten alle ausgezeichnete Ergebnisse erreichen. Mit einer herausragenden Leistung gewann Amela Mraja sogar ein Stipendium des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) für einen einmonatigen Aufenthalt in Deutschland (siehe dazu unseren Weblog vom 20. März 2012). Der Aufenthalt fand Mitte August bis Mitte September 2012 statt – unten dokumetieren wir Amelas Bericht. Die Österreichische Schule „Peter Mahringer“ freut sich ganz besonders, dass nach Arlinda Butja (jetzt 5b) im Schuljahr 2010/2011 unsere Schule bereits zum zweiten Mal eine Gewinnerin der Deutscholympiade stellt, und gratuliert Amela Mraja nochmals zu ihrem Erfolg!

Manfred Tagini
Bericht über meinen Aufenthalt in Deutschland

Ein Monat, dreißig 30 Tage. So lange hat mein Traum gedauert. Jetzt ist alles vorbei. So schnell.
Aber wie hat alles angefangen? – Das erzähle ich jetzt. Ich habe anfangs gar nichts vom PAD und diesem Austauschprogramm gewusst. Eines Tages gab es in meiner Schule eine Nachricht über eine Deutscholympiade in Tirana. Und die 2 Besten von meiner Schule würden dann in Tirana dann weiter machen und am Ende gab es einen Preis. Ich habe nicht gewusst, was für einen Preis. Von meiner Schule waren 8 Leute angemeldet. Wir haben eine Prüfung gemacht und ich habe zusammen mit einem anderen Mädchen gewonnen. Ein paar Tage später sind wir nach Tirana gefahren. In Tirana mussten wir wieder Prüfung machen, und nach den Resultaten dieser Prüfung wurden 4 Personen gewählt, die nach Deutschland fahren durften. Und ich gehörte dazu!
Am 11. August bin ich zusammen mit 3 Austauschschülern aus Albanien von Tirana nach München geflogen. Danach mussten wir von München nach Köln fliegen. Der Flug war gemütlich. Bonn und Köln war unser erster Aufenthalt. Die ersten Tagen waren für mich eigenartig. Neue Leute, eine neue Kultur, immer auf Deutsch reden usw. Aber es hat nicht lange gedauert und ich habe mich sehr schnell mit anderen Leuten aus verschiedenen Ländern angefreundet. Die Reiseleiter waren auch sehr nett und sehr kommunikativ. Wenn wir etwas nicht verstanden haben, dann haben sie es uns erklärt. In Bonn haben wir auch ein Stadtspiel gemacht, damit wir Bonn besser kennen lernten, und das hat mir sehr gut gefallen. Unser zweiter Aufenthalt war Berlin. Wir sind mit dem Zug von Bonn-Hauptbahnhof bis Berlin-Hauptbahnhof gefahren. Das hat 5 (fünf) Stunden gedauert, aber das haben wir nicht bemerkt, weil wir die ganze Zeit beschäftigt waren. Berlin ist eine große Stadt und sehr schön. In Berlin haben wir die Chance gehabt, das Brandenburger Tor zu sehen und das war sehr schön. Nach Berlin kam Mülheim. Mülheim eine kleine Stadt im Gegensatz zu Berlin, aber auch ganz schön. In Mülheim sind wir in Gastfamilien geblieben. Meine Gastfamilie war sehr nett und freundlich. Meine Gastschwester und ich waren immer zusammen und wir haben viele Sachen unternommen. Mir hat es in Mülheim sehr gut gefallen und die Leute da waren sehr nett. Was mir noch sehr gut gefallen hat ,waren die Schule in Mülheim und die Lehrer. In Mülheim hatten wir eine örtliche Betreuerin, die viel mit uns gemacht hat, wie z.B. eine Fahrt nach Münster und Xanten. Der letzte Aufenthalt für uns war München. Mein Highlight in Bayern war die Fahrt auf die Zugspitze, den höchsten Berg in Deutschland. Die Zugspitze war wunderbar. Da gab es auch ein bisschen Schnee, aber es war nicht so kalt. Was ich allgemein sehr gut fand, war: Freizeit, wir haben auch ab und zu Freizeit gehabt und wir konnten uns auch ein bisschen selber etwas angucken. Auch der internationale Abend war sehr gut organisiert. Es gab auch verschiedene Aktivitäten wie z.B. Bowling. Ich hatte noch nie in meinem Leben Bowling gespielt und ich habe das zum ersten Mal in Deutschland probiert.
Schlittschuhlaufen war auch ganz toll. Obwohl ich nicht Schlittschuhlaufen kann, habe ich es probiert, und ich fand es toll. Wir waren einmal auch beim Karaoke und das war super. Am Anfang wollte ich nicht singen, aber dann habe ich das auch probiert und ich fühlte mich wie ein Superstar. Der Spreewald war auch toll. Wir sind da mit einem Schiff gefahren (in Gruppen). Ich fand auch das Partyschiff in Berlin ganz cool. Alle haben getanzt und wir haben eine schöne Zeit gehabt. Was ich von dieser wunderbaren Reise vermissen werde, ist meine Gruppe 34 und unsere Reiseleiter, die uns immer sagten „Unser U-Bahn kommt, PAD einsteigen!“
Diese Reise nach Deutschland war für mich eine wunderbare Erfahrung ,die ich nie vergessen werde! Ich denke, dass diese Reise eine große Motivation ist, weiter Deutsch zu lernen und immer besser zu werden. Und als Abschluss möchte ich nur noch eines sagen: Danke PAD!!!

Amela Mraja
Schülerin an der Österreichische Schule „Peter Mahringer“
Shkoder
Albanien

Bilder