Die Nutzung der Energie um uns herum

Im Rahmen eines Projektes im Physik- und Systemtechnikunterricht (mit Frau Christine Penz), begleitet auch von der Literaturlehrerin Frau Brunilda Kapcari, besuchten die 8. Klassen unserer Schule am 9. Mai das Wasserkraftwerk von Vau Dejes.
Am Eingang des Wasserkraftwerkes erwarteten uns Ingenieure vom Wasserkraftwerk. Sie gratulierten uns, dass eine technische Schule sich für die Besichtigung eines Wasserkraftwerkes interessiere. Wasserkraftwerke sind in Albanien Hauptstromversorger, sie decken ca. 90% des Strombedarfes im Lande. Die Ingenieure mit mehr Erfahrung denken, dass die Schule auch früher mit dem Unternehmen verbunden war, denn es ist für die SchülerInnen notwendig, das, was sie in der Theorie lernen, auch in der Praxis zu sehen. Die Theorie wird verständlicher, wenn sie mit der Praxis verbunden wird. Die SchülerInnen haben die Naturgesetze der Umwandlung und Speicherung der Energieformen gelernt, die die Menschen zu ihrem Nutzen verwenden. Sie haben gesehen, wie diese Gesetze am Beispiel des Wasserkraftwerkes funktionieren.
Herr Ingenieur Kolec Gjeluci begleitete uns in jenen Raum, wo die Turbinen und 5 Generatoren, die 250 GW Strom erzeugen, installiert waren. Jeder Generator – erklärt der Ingenieur- ist mit den Transformatoren verbunden, die 220V Strom erzeugen und dieser Strom wird dann zu uns nach Hause geliefert. Jeder Generator hat ein Kontrollpanel, das mit dem Steuerungsraum verbunden wird.
In diesem Moment, erzählt der Ingenieur, sind zwei Turbinen in Betrieb, auch alle anderen sind betriebsfähig. Die SchülerInnen sahen den tiefsten Punkt des Wasserkraftwerkes und dann besichtigten sie den Staudamm, wo sich der Stausee befindet, der eine Wassermenge von 580 Millionen m3 Wasser sammelt. Sie sahen, wie das Wasser aus einer Höhe von über 70 m fällt und dadurch potentielle Energie entsteht. Die Nutzung der Wasserkraft des Flusses Drin bringt sehr große Vorteile für die albanische Energiewirtschaft.
Alle waren sehr interessiert, hörten aufmerksam zu und machten sich sogar Notizen. Dieses Projekt wird dann auch im Physikunterricht weiter besprochen.
Zufrieden und glücklich machten wir dann eine Pause im Zoo vom Restaurant “Dea”.
Während der Rückfahrt haben wir alle gesungen. Es ist so schön, wenn manchmal die Unterrichtsstunden außerhalb der traditionellen Klassenräume stattfinden.

Physiklehrerin 8.Klassen Loreta Prela

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