Monthly Archives: September 2012

26. September – Europäische Tag der Sprachen

Im Jahr 2001, dem „Europäischen Jahr der Sprachen“, wurde gemeinsam vom Europarat und der EU der „Europäische Tag der Sprachen“ eingeführt und zwar mit dem Ziel, dem Wert von Sprachen und Kulturen besonderen Ausdruck zu verleihen und das große Erbe der 200 europäischen Sprachen zu bewahren.

Mit vielen Informationsveranstaltungen wird der Öffentlichkeit in ganz Europa die sprachliche Vielfalt auf unserem Kontinent bewusster gemacht, und es wird aufgerufen, diese kulturelle Vielfalt zu pflegen und Sprachen zu erlernen.

Die Schülerinnen und der Schüler der 3a – Klasse besuchten aus diesem Anlass eine Informationsveranstaltung im EUIC Shkodra, dem Informationscenter der Europäischen Union und konnten einen großen Einblick in die Mannigfaltigkeit der europäischen „Sprachenlandschaft“ gewinnen.

Die Österreichische Schule in Shkodra bedankt sich sehr herzlich beim Leiter des Informationscenter der Europäischen Union, Herrn Ermir Hoti, für die freundliche Einladung zur Informationsveranstaltung, abgehalten in den Räumlichkeiten des EUIC, anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen.

Markus Offner und Manfred Tagini

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Besuch Marubi-Archiv und Österreichisches Honorarkonsulat

Am 25. September 2012 besuchten die Kolleginnen und Kollegen unserer Schule „Peter Mahringer“ die Nationale Fotothek Marubi, das bedeutendste Fotoarchiv des Balkanraumes. Nach einem Vortrag des Direktors des Marubi-Archivs, Luçjan Bedeni, hatten wir Gelegenheit, die Fotoausstellung, die tiefe Einblicke in die albanische Geschichte ermöglicht, anzusehen. Danach folgte ein Besuch des Österreichischen Honorarkonsulats in Shkodra. Wir wurden von Honorarkonsul Leqejza und seiner Mitarbeiterin Edina Paleviq empfangen, die kurz die Arbeit des Konsulats präsentierten. Danach folgte ein gemütliches Beisammensein des Lehrkörpers der Schule.

Nähere Infos:
http://www.shkoder.net/foto/foto_mf.htm
http://www.shkodra-honorarkonsulat.com/kontakto.html

Gerlinde und Manfred Tagini

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Die Schule gratuliert Amela Mraja zum einmonatigen Deutschland-Stipendium

Auch im vergangenen Schuljahr konnte die Österreichische Schule „Peter Mahringer“ einen schönen Erfolg in der Deutsch-Olympiade am 17. März 2012 erzielen: Die drei TeilnehmerInnen unserer Schule, Orsela Dervishi, Ruama Shala und Amela Mraja, konnten alle ausgezeichnete Ergebnisse erreichen. Mit einer herausragenden Leistung gewann Amela Mraja sogar ein Stipendium des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) für einen einmonatigen Aufenthalt in Deutschland (siehe dazu unseren Weblog vom 20. März 2012). Der Aufenthalt fand Mitte August bis Mitte September 2012 statt – unten dokumetieren wir Amelas Bericht. Die Österreichische Schule „Peter Mahringer“ freut sich ganz besonders, dass nach Arlinda Butja (jetzt 5b) im Schuljahr 2010/2011 unsere Schule bereits zum zweiten Mal eine Gewinnerin der Deutscholympiade stellt, und gratuliert Amela Mraja nochmals zu ihrem Erfolg!

Manfred Tagini
Bericht über meinen Aufenthalt in Deutschland

Ein Monat, dreißig 30 Tage. So lange hat mein Traum gedauert. Jetzt ist alles vorbei. So schnell.
Aber wie hat alles angefangen? – Das erzähle ich jetzt. Ich habe anfangs gar nichts vom PAD und diesem Austauschprogramm gewusst. Eines Tages gab es in meiner Schule eine Nachricht über eine Deutscholympiade in Tirana. Und die 2 Besten von meiner Schule würden dann in Tirana dann weiter machen und am Ende gab es einen Preis. Ich habe nicht gewusst, was für einen Preis. Von meiner Schule waren 8 Leute angemeldet. Wir haben eine Prüfung gemacht und ich habe zusammen mit einem anderen Mädchen gewonnen. Ein paar Tage später sind wir nach Tirana gefahren. In Tirana mussten wir wieder Prüfung machen, und nach den Resultaten dieser Prüfung wurden 4 Personen gewählt, die nach Deutschland fahren durften. Und ich gehörte dazu!
Am 11. August bin ich zusammen mit 3 Austauschschülern aus Albanien von Tirana nach München geflogen. Danach mussten wir von München nach Köln fliegen. Der Flug war gemütlich. Bonn und Köln war unser erster Aufenthalt. Die ersten Tagen waren für mich eigenartig. Neue Leute, eine neue Kultur, immer auf Deutsch reden usw. Aber es hat nicht lange gedauert und ich habe mich sehr schnell mit anderen Leuten aus verschiedenen Ländern angefreundet. Die Reiseleiter waren auch sehr nett und sehr kommunikativ. Wenn wir etwas nicht verstanden haben, dann haben sie es uns erklärt. In Bonn haben wir auch ein Stadtspiel gemacht, damit wir Bonn besser kennen lernten, und das hat mir sehr gut gefallen. Unser zweiter Aufenthalt war Berlin. Wir sind mit dem Zug von Bonn-Hauptbahnhof bis Berlin-Hauptbahnhof gefahren. Das hat 5 (fünf) Stunden gedauert, aber das haben wir nicht bemerkt, weil wir die ganze Zeit beschäftigt waren. Berlin ist eine große Stadt und sehr schön. In Berlin haben wir die Chance gehabt, das Brandenburger Tor zu sehen und das war sehr schön. Nach Berlin kam Mülheim. Mülheim eine kleine Stadt im Gegensatz zu Berlin, aber auch ganz schön. In Mülheim sind wir in Gastfamilien geblieben. Meine Gastfamilie war sehr nett und freundlich. Meine Gastschwester und ich waren immer zusammen und wir haben viele Sachen unternommen. Mir hat es in Mülheim sehr gut gefallen und die Leute da waren sehr nett. Was mir noch sehr gut gefallen hat ,waren die Schule in Mülheim und die Lehrer. In Mülheim hatten wir eine örtliche Betreuerin, die viel mit uns gemacht hat, wie z.B. eine Fahrt nach Münster und Xanten. Der letzte Aufenthalt für uns war München. Mein Highlight in Bayern war die Fahrt auf die Zugspitze, den höchsten Berg in Deutschland. Die Zugspitze war wunderbar. Da gab es auch ein bisschen Schnee, aber es war nicht so kalt. Was ich allgemein sehr gut fand, war: Freizeit, wir haben auch ab und zu Freizeit gehabt und wir konnten uns auch ein bisschen selber etwas angucken. Auch der internationale Abend war sehr gut organisiert. Es gab auch verschiedene Aktivitäten wie z.B. Bowling. Ich hatte noch nie in meinem Leben Bowling gespielt und ich habe das zum ersten Mal in Deutschland probiert.
Schlittschuhlaufen war auch ganz toll. Obwohl ich nicht Schlittschuhlaufen kann, habe ich es probiert, und ich fand es toll. Wir waren einmal auch beim Karaoke und das war super. Am Anfang wollte ich nicht singen, aber dann habe ich das auch probiert und ich fühlte mich wie ein Superstar. Der Spreewald war auch toll. Wir sind da mit einem Schiff gefahren (in Gruppen). Ich fand auch das Partyschiff in Berlin ganz cool. Alle haben getanzt und wir haben eine schöne Zeit gehabt. Was ich von dieser wunderbaren Reise vermissen werde, ist meine Gruppe 34 und unsere Reiseleiter, die uns immer sagten „Unser U-Bahn kommt, PAD einsteigen!“
Diese Reise nach Deutschland war für mich eine wunderbare Erfahrung ,die ich nie vergessen werde! Ich denke, dass diese Reise eine große Motivation ist, weiter Deutsch zu lernen und immer besser zu werden. Und als Abschluss möchte ich nur noch eines sagen: Danke PAD!!!

Amela Mraja
Schülerin an der Österreichische Schule „Peter Mahringer“
Shkoder
Albanien

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Ordensverleihung an SC Mag. Wolfgang Stelzmüller

Am 26.07.2012 verlieh der albanische Botschafter in Österreich, Dr. Vili Minarolli, Herrn Sektionschef Mag. Wolfgang Stelzmüller einen hohen Orden zum Dank der Republik Albanien für die Verdienste bei der Gründung und beim Aufbau der Österreichischen Schule „Peter Mahringer“ in Shkodra. Die Feier fand in den Räumlichkeiten der Albanischen Botschaft in Wien im Beisein vieler Persönlichkeiten statt, die den Aufbau der Schule gemeinsam mit Herrn SC Wolfgang Stelzmüller mitgetragen haben und der Schule und Albanien sehr verbunden sind.

Auch wir, die Österreichische Auslandsschule „Peter Mahringer“, bedanken uns für die fortwährende Unterstützung und gratulieren zu dieser verdienten Auszeichnung!

Dir. Mag. Gerlinde Tagini

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Workshop Schulentwicklung

Schon in der ersten Woche des neuen Schuljahres, am 6. und 7. September 2012, wurde von der Schule ein Workshop zur Planung der Schulentwicklung organisiert. Geleitet wurde dieser wie schon zu Beginn der letzten Schuljahre von Mag. Auguste Seidl, der Leiterin des Instituts für Schulentwicklung und Schulmanagement an der Pädagogischen Hochschule der Steiermark in Graz. Zwei Tage arbeitete das Kollegium intensiv an der Schwerpunktsetzung für die weitere Entwicklung der Österreichischen Schule und an einem Maßnahmenplan für das kommende Schuljahr 2012/2013. Die ständige Arbeit an der Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Schulen ist inzwischen fester Bestandteil des österreichischen Schulsystems geworden. Unser Dank gilt dem österreichischen Bildungsministerium BMUKK, das die Veranstaltung über das Pädagogische Qualitätsmanagement (PQM) finanzierte, und der Leiterin der Veranstaltung, Mag. Auguste Seidl.

Gerlinde und Manfred Tagini

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