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Unterstützung der Schule „Beato Zeferino“

Seit dem Frühjahr 2012 unterstützt die Österreichische Schule „Peter Mahringer“ die Schule „Beato Zeferino“ in Shkodra. Die Schule, in der 5 Grundschulklassen und ein Kindergarten geführt werden, ist speziell auf die Bedürfnisse der Roma- und Ägypter-Gemeinschaft ausgerichtet. Seit mehr als 10 Jahren existiert die Einrichtung, die schon vielen Familien zum ersten Mal die Möglichkeit geboten hat, dass ihre Kinder Lesen und Schreiben lernen. Die Schule organisiert auch medizinische Hilfe und bietet allen SchülerInnen ein Mittagessen – ein Service, das für die Kinder der durchwegs in sehr schwierigen sozialen Verhältnissen lebenden Familien eine wichtige Hilfe darstellt.

Am 22. Februar 2012 wurden von einer Delegation der Österreichischen Schule an die Direktorin Havajana Tabaku und Angelo Argese vom Kapuziner-Orden (der die Schule maßgeblich unterstützt) von ORA Österreich gespendete Lebensmittel übergeben. Am 16. März folgte der Besuch einer Gruppe von LehrerInnen unserer Schule, die privat gesammelte Spendengelder übergaben.

Inzwischen hat das Projekt eine schöne Eigendynamik bekommen: Über Initiative von Johanna Mallinger konnten in Braunau und Umgebung 2.600 Euro gesammelt und im Rahmen eines Besuches der Klasse 2b in der Schule „Beato Zeferino“ am 18. Mai übergeben werden. Wir danken allen SpenderInnen in Albanien und in Österreich für die großzügige Unterstützung! Unser Dank gilt insbesondere auch den LehrerInnen der HLW in Braunau, die das Projekt finanziell unterstützt, und den MaturantInnen, die spontan einen Teil des Erlöses ihres Maturaballes gespendet haben!

Am31 Mai stattete eine Delegation von 20 Kindern der Schule mit 6 Lehrerinnen unserer Schule nun einen Gegenbesuch ab. Die Kinder wurden von den SchülerInnen der 2b in Kleingruppen 2 Stunden lang betreut. In vier Stationen vermittelten sie ihren Gästen den Umgang mit PCs, bastelten Windräder und Geldbörsen aus Milchkartons, führten Zaubertricks vor, lasen Geschichten und spielten Wurfspiele mit ihnen im Schulhof. Eine Jause im Buffet rundete den Vormittag ab. Die Aussage von Raela darf wohl stellvertretend für alle gelten: Wir hatten viel Spaß, aber 9 Stunden unterrichtet zu werden ist einfacher und weniger anstrengend als 2 Stunden zu unterrichten!“

Manfred Tagini, Johanna Mallinger

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