Monthly Archives: May 2012

Fortbildung „Reife-und Diplomprüfung“

Vom 17. bis 19.5.2012 fand an der Schule eine interne Fortbildung zur österreichischen Reife- und Diplomprüfung statt. Geleitet wurde das Seminar von Herrn Abteilungsvorstand Mag. Dr. Gerhard Hager von der HTL Rennweg, Wien 3. Im Mittelpunkt des Seminars standen Themenbereiche wie die Organisation und Betreuung der Diplomarbeiten, sowie der schriftlichen und mündlichen Matura. Ebenso wichtig waren die Auseinandersetzung mit den Inhalten und Intentionen des neuen kompetenzorientierten Lehrplans, sowie ein Ausblick auf weitere Reformen und Entwicklungen im berufsbildenden Schulwesen. Diese Fortbildung war ein wichtiger Input, für den wir uns bei Herrn AV Dr. Gerhard Hager und auch bei der für uns zuständigen Abteilung der berufsbildenden Sektion des bmukk und der Abteilung IA/6 des bmukk, die dieses Seminar im Rahmen des Projektes Qualitätsentwicklung Auslandsschulen förderte, herzlich bedanken.

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Abschluss Sprachkurse in Rubik

Am 26. Mai 2012 konnten die beiden Sprachkurse in Rubik für dieses Schuljahr abgeschlossen werden. bei dieser Gelegenheit bedankte sich Projektleiter Manfred Tagini im Namen der Österreichischen Schule beim Sponsor, der Firma DCM Deco Metal, und bei Leiterin der beiden Kurse, Brunilda Shtjefanaku, für die geleistete Arbeit.

Manfred Tagini

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Wissenschaftliche Konferenz Österreich-Ungarn und Albanien

Anlässlich des 100. Jahrestages der Ausrufung der Unabhängigkeit Albaniens wurde am 25. Mai 2012 von der Universität „Luigj Gurakuqi“ und dem Honorarkonsulat Shkodra eine wissenschaftliche Konferenz zum Thema „Albaner und Österreich-Ungarn Ende des 19. Jahrhunderts und im 1. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts“ veranstaltet. Die Palette der Themen reichte von der Arbeit der Albanischen Literarischen Kommission über die Arbeit österreichisch-ungarischer Albanologen bis zur Stellung Österreich-Ungarns zur Ausrufung der Unabhängigkeit 1912. Für uns als Österreichische Schule von besonderem Interesse waren die Vorträge, die sich mit der österreichisch-ungarischen Bildungspolitik in Nordalbanien oder den österreichisch-ungarischen Albanologen Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten. Zu den TeilnehmerInnen an der Konferenz zählten neben der Direktorin Gerlinde Tagini auch die Klasse 3a der Österreichischen Schule „Peter Mahringer“ mit ihrem Klassenlehrer und zwei SchülerInnen der Klasse 3b.

Manfred Tagini

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HTL Shkodër meets HTL Braunau

Mit ihren 23 SchülerInnen stellt die 2b zwei Fußballteams samt ReservespielerIn , mit ihrem Lernverhalten ist sie manchmal in der Defensive, und so mancher schießt sich damit ein Eigentor , wenn nötig geht die Klasse aber auf Angriff und stürmt zu Höchstleistungen.

Dass jemand seine Mitschüler „foult“ kommt selten vor, aber zu Glück hat bisher immer die gelbe Karte genügt, um alle wieder als Team zu einen.
Mit ihrem dritten Jahr an der Schule hat die Klasse nun auch Halbzeit an unserer Schule.
Grund genug, diesen historischen Moment würdig zu feiern- mit einer Reise nach Österreich.
Diesmal ging es ins kleinstädtische Braunau- an eine HTL mit dem gleichen Schwerpunkt: Informationstechnologie. Dort sollten unsere SchülerInnen auf Jugendliche gleichen Alters treffen und mit ihnen gemeinsam eine Woche verbringen und dabei Einsicht in den österreichischen Schulbetrieb gewinnen sowie ein Stück österreichische Kultur kennen lernen.

Dass dieses Unterfangen mehr Geld kosten würde, als wir zur Verfügung hatten, war uns schnell klar. Der Lionsclub BraunauHonorarkonsul Gjergj Leqejza und Elternvertreter Dr. Astrit Beci, an die wir entsprechende Ansuchen richteten, sagten jeweils rasch und unbürokratisch Unterstützungen zu. Schließlich hat auf Antrag auch das Land OÖnoch eine Förderung zugesagt. Diese Finanzspritzen haben uns bei der Realisierung unserer Pläne sehr geholfen, daher sei an dieser Stelle an alle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.

Am 22.April war es endlich so weit. Nach 23 ½ Stunden Busfahrt und vier Grenzkontrollen landeten wir wohlbehalten, aber müde, in der Braunauer Jugendherberge. In Braunau selbst hatten wir ein dichtes Programm. Am Montag stand zunächst eine Führung bei B&R, einer Firma für Soft-und Hardwareentwicklung, auf dem Programm, nachher ging die Fahrt nach Salzburg
Und am Dienstag „beschnupperten“ einander die beiden Klassen in der HTL. Zunächst beeindruckten unsere SchülerInnen mit der Vorstellung ihres Landes und ihrer Schule. Abwechslungsreich vermittelten sie einen umfassenden Eindruck von der Geschichte und der Kultur dieses für Österreicher so fremden Landes. Die ca 200 SchülerInnen der HTL Braunau waren begeistert, was sie in stürmischem Applaus bekundeten.

Anschließend ließen wir die beiden Klassen aufeinander los, die HTL-SchülerInnen sollten in Eigenregie ihren KollegInnen ihre Schule und ihren Unterricht zeigen . Nach zwei Stunden trafen wir uns wieder und fanden fröhliche, miteinander plaudernde, lachende junge Menschen vor, die voneinander begeistert waren Die Stadtrallye am Nachmittag, bei der die Jugendlichen in gemischten Kleingruppen unterschiedliche Aufgaben in Braunau lösen und -Interviews durchführen mussten, rundete diesen Tag ab.

Tags darauf stand die Ars Elektronica in Linz auf dem Programm und am Donnerstag München. Dabei gab es viele Gelegenheiten, einander noch besser kennen zu lernen. Auch beim Abschiedsessen am Abend, einem Ritteressen, konnten einige Braunauer SchülerInnen dabei sein und die gemeinsame Zeit Revue passieren lassen. Am Freitag hieß es Abschied nehmen: Um 8Uhr kam es zu teils recht emotionalen Verabschiedungen und Versprechen, miteinander in Kontakt zu bleiben.

Ein Ende dieser Verbindung ist – zumindest vorerst – nicht abzusehen. Die Braunauer Klasse wünscht sich, einen Gegenbesuch in Shkodra absolvieren zu dürfen. Ob dieser Wunsch der Zeit und den Anforderungen, die so ein Projekt erfordert, auch standhalten kann, wird das nächste Schuljahr zeigen. Auf alle Fälle haben all diese jungen Menschen eine jeweils andere Kultur erleben dürfen, die ihnen bis zu dieser Begegnung sehr fremd war.

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Exkursion der 8. Klasse nach Durrës

Endlich war es soweit, Ende April fand die lang ersehnte erste Exkursion der 8. Klasse statt. Sie führte uns nach Durrës, wo wir zuerst das Amphitheater besichtigten.

Wie die Bilder zeigen, hatten wir dann viel Spaß an der Uferpromenade und am Strand von Durrës.

Margit Herta

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Mi 09.05.2012 Besuch der Firma XION IT SYSTEMS AG

Im Rahmen eines Besuchs an der Schule stellten Herr Ernst Atkins (Firma Xion) und Herr Devis Fecani das Projekt der Einführung des elektronischen Melderegisters in Albanien den Klassen 4A und 4B vor. Boris Alibali und andere SchülerInnen stellten ihrerseits die Schule vor. Möglichkeiten der Kooperation und von Praktika wurden besprochen.

Gerlinde Tagini

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9.Mai 2012: Tag der Umwelt

In Anbetracht der vielen Probleme, die das Tun des Menschen verursacht, wurde das Jahresthema des vorigen Schuljahres UMWELT um ein weiteres Schuljahr verlängert. Eine aus LehrerInnen gebildete Umweltgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst vielen Personen bewusst zu machen, dass unser aller Verhalten Auswirkungen auf die Umgebung, die Umwelt hat und alle aufgerufen sind, sorgsam damit umzugehen.

Dem riesigen Themenkomplex entsprechend –da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll- suchten sich die einzelnen SchülerInnen-, LehrerInnen-Gruppen ganz unterschiedliche Arbeitsbereiche:

„Natur erleben“ hieß die Aktion der 8.Klasse, die eine Wanderung in die Berge in der Nähe von Shkodra unternahm, um dort heimische Pflanzen aufzuspüren, sie zu beschreiben und damit kleine Kunstwerke aus Salzteig zu gestalten. Viel Spaß hatte man beim Herumtollen im eiskalten Wasser des Gebirgsbaches.

Die beiden 9. Klassen beschäftigten sich im Kunstunterricht mit dem Werk des österreichischen Malers und Umweltaktivisten Friedensreich Hundertwasser. Die SchülerInnen wählten sich Motive aus seinen Bildern und übertrugen diese auf Leinentaschen. Diese sollen in Zukunft die beliebten, aber umweltbelastenden Plastiksackerln ersetzen.

Die 1.A-Klasse reinigte in einer zweistündigen (!) Aktion das Schulgelände.

Zwei Gipsfüße hat er, der Arme! Und glühende Augen. Und eigentlich ist er eine ziemliche Flasche(n)! Er und sein Hündchen begrüßen seit dem Umwelttag alle BesucherInnen der österr. Schule im Treppenhaus. Beide sind eine Kreation von Frankensteins Nachkommen: SchülerInnen der 9.A- und der 2.B-Klasse.

Unter dem Titel BOOMERANG werden übermalte Fotos von und mit SchülerInnen der 4.A-Klasse ausgestellt. Die Collagen machte Arbri Cungu.
Bernd Herta

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Redewettbewerb 2012

„Reden lernt man durch reden.“– Dies wusste schon der römische Staatsmann und Schriftsteller Marcus Tullius Cicero im ersten Jahrhundert vor Christi Geburt zu berichten.

Getreu diesem Motto haben wir an der österreichischen Schule heuer am 6. April 2012 zum zweiten Mal einen Redewettbewerb für die ersten bis vierten HTL-, Klassen durchgeführt Was der vierköpfigen Jur, bestehend aus Sidita Bazhdari, Bernd Herta, Wolfgang Ludwig und Johanna Mallinger ,dargeboten wurde, braucht sich wahrlich nicht zu verstecken. Dementsprechend schwer hatten es die Juroren auch, die Gewinner in den jeweiligen Kategorien zu bestimmen. Tolle Buchpreise und Osterschokohasen gab es daher für alle TeilnehmerInnen.

In den ersten Klassen beeindruckten Marina Simoni mit ihren Ausführungen zu Lage der Frauen in Albanien undDaniel Vathkruja, der darüber referierte, wie die beiden Kulturen der Albaner und der Österreicher voneinander lernen können. Als Gewinnerin dieser Jahrgangsstufe wurde Orsola Simoni mit ihrer lebendigen Rede zum Thema „Wenn Träume fliegen lernen“ nominiert, in der sie besonders auf die Situation der Jugendlichen Bezug nahm.

In den zweiten Klassen erinnerte sich Denada Bimi an Erzählungen aus dem Leben ihrer Großmutter und rollte aus dieser Perspektive die Entwicklung der Frauenrechte in Albanien auf. Sidorela Lulaj reflektierte über die Frage, inwiefern sie sich als Europäerin oder als Albanerin fühlt und kam letztlich zu dem Schluss, dass ein Solidaritätsgefühl und Zusammenhalt das Wichtigste für die Identitätsfindung der BewohnerInnen eines Staates seien. Raela Saljawählte für ihre Ausführungen zum Zitat Pashko Vasas (1825-1892) „Die Religion des Albaners ist das Albanertum“ gar die Perspektive des Dichters selbst ,der aus dem Jenseits über die ursprüngliche Bedeutung seiner Worte und was im Laufe der Geschichte Albaniens aus diesem Zitat gemacht wurde , räsonierte. Damit konnte sie sich ganz knapp vor ihren beiden Kolleginnen auf Platz Eins in dieser Kategorie positionieren.

Für die vierten Jahrgänge trat Boris Alibali vors Rednerpult. Da er auf längere Auslandsaufenthalte in Deutschland und Amerika zurückblicken kann, lag es für ihn auf der Hand, sich mit dem Thema „ Wo finde ich Heimat, was gibt mir Heimat?“ auseinanderzusetzen .Auf sehr anschauliche, oft humorvolle und berührende Art hat er seinem Publikum nahe gebracht, was ihm Heimat bedeutet, wo er sie überall gefunden hat und welchen Herausforderungen er sich jeweils beim Weggehen aus aber auch bei der Rückkehr in sein Geburtsland stellen musste. Dafür gebührt ihm der erste Platz für die vierten Klassen- und das nicht nur, weil er der einzige Kandidat dieser Klassenstufe war. 😉

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Personelle Änderung im Sekretariat

Mit 7. Mai 2012 gibt es eine Änderung im Sekretariat der Österreichischen Schule: Marilda Shala ist seit Beginn dieser Woche in Karenzurlaub, mit diesem Datum wurden deren Aufgaben von Mikela Lekaj übernommen. In einer kleinen Feier wünschte die KollegInnenschaft Marilda alles Gute.

Gerlinde und Manfred Tagini

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Besuch AITA und TCN

Am 26. April 2012 besuchten Lindita Komani, Geschäftsführerin der AITA (Albanian Information Technology Association) und Adrian Shehu von der Firma TCN, einer führenden albanischen IT-Firma, die unter anderem auch in der technologischen Aufrüstung von Flughäfen am Balkan und darüber hinaus involviert ist, die Österreichische Schule. Nach einer Präsentation unserer Schule durch Iris Bekteshi und Ervin Hoxha (beide Klasse 3a) folgten ein Rundgang durch die Schule und danach ein ausführliches Informationsgespräch in der Direktion. Die Direktorin, Gerlinde Tagini, führte in ihrer Rede aus, dass für die Österreichische Schule die Zusammenarbeit mit Organisationen im IT-Bereich schon allein durch unsere Schwerpunktsetzung eine wichtige Form der Kooperation darstellt. Von Seiten der AITA und TCN wurde der Mangel an gut ausgebildeten IT-SpezialistInnen in Albanien und die Bedeutung unserer Schule für die Zukunft des albanischen IT-Sektors hervorgehoben. Von allen Beteiligten wurde das große Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit betont.

Gerlinde und Manfred Tagini

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